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Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V.

„Sinn und Bedeutung der Wissenschaft lassen sich vollständig durch die Definition erschöpfen, dass sie uns befähigt, die Zukunft vorauszusehen. … Unsere Herrschaft über die Natur, die uns erst ein menschenmäßiges Leben ermöglicht, besteht aber nicht darin, dass wir der Natur unseren Willen aufzwingen: dies können wir nicht; sondern sie besteht darin, dass wir wissen, wie die Natur selbst sich unter gegebenen Bedingungen verhalten wird.“

Ostwald, W.: Die Forderung des Tages. Leipzig: Akad. Verlagsges., 1910, S. 202

Das Sonderheft 26/2023 der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V. widmet sich dem Briefwechsel zwischen den einflussreichen und bedeutenden Forschern auf dem Gebiet der heterogenen Katalyse an der Schwelle des 20. Jahrhunderts, Fritz Haber (1868-1934, Nobelpreis für Chemie 1918) und Wilhelm Ostwald (1853-1936, Nobelpreis für Chemie 1909). Die briefliche Korrespondenz der beiden Wissenschaftler war vor allem auf die fachlichen Kontakte, insbesondere im Bereich der Physikalischen Chemie und Elektrochemie, beschränkt, und zeigte nur sehr selten persönlich-freundschaftliche Züge. Gleichwohl fühlte sich Haber als Teil Ostwalds Gefolgschaft, was aus einem Brief an Ostwald anlässlich dessen Auszeichnung mit dem Nobelpreis sowie aus der letzten Postkarte an Ostwald mit Dankesworten für dessen Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag zum Ausdruck kommt.

Das Sonderheft kann zu einem Preis von 8 Euro zzgl. Portokosten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bestellt werden.

Prof. Dr. Wladimir Reschetilowski