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Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V.

„Der Weg nun, auf welchem die größte aller technischen Fragen, die Beschaffung billiger Energie, zu lösen ist, dieser Weg muss von der Elektrochemie gefunden werden. Haben wir ein galvanisches Element, welches aus Kohle und dem Sauerstoff der Luft unmittelbar elektrische Energie liefert, ... dann stehen wir vor einer technischen Umwälzung, gegen welche die bei der Erfindung der Dampfmaschine verschwinden muss.“ 

Ostwald, W.: Die wissenschaftliche Elektrochemie der Gegenwart und die technische der Zukunft. Z. physik. Chem. 15 (1894), S. 409

Das Sonderheft 28/2026 der Schriftenreihe „Mitteilungen der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V.“, herausgegeben von Wladimir Reschetilowski und Lothar Beyer, widmet sich dem Briefwechsel zwischen dem erfolgreichen Dresdner Unternehmer Karl August Lingner (1861-1916), der schon zu Lebzeiten durch die weltweite Vermarktung des antiseptischen Mundwassers „Odol“ als „Odolkönig“ in die Geschichte einging, und dem Leipziger Nobelpreisträger des Jahres 1909 Wilhelm Ostwald (1853-1932), der für die wirtschaftliche Nutzung der neuen Reproduktionsverfahren (Katatypie, Ionographie) einen finanzstarken Partner suchte. Die briefliche Korrespondenz erstreckte sich über einige Monate im Jahre 1903 und später im „Nachklang“ zur Nobelpreisverleihung 1909 noch in den Jahren 1911-1916. Sie dokumentierte gemeinsame lebensorganisatorische Interessen beider Briefpartner, zeigten aber auch wiederholt deren geschäftliche Meinungsverschiedenheiten.  

Das Sonderheft kann zu einem Preis von 8 Euro zzgl. Portokosten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bestellt werden.

Prof. Dr. Wladimir Reschetilowski