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Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V.

„Sinn und Bedeutung der Wissenschaft lassen sich vollständig durch die Definition erschöpfen, daß sie uns befähigt, die Zukunft vorauszusehen. … Unsere Herrschaft über die Natur, die uns erst ein menschenmäßiges Leben ermöglicht, besteht aber nicht darin, daß wir der Natur unseren Willen aufzwingen: dies können wir nicht; sondern sie besteht darin, daß wir wissen, wie die Natur selbst sich unter gegebenen Bedingungen verhalten wird.“

Wilhelm Ostwald, Die Forderung des Tages. Leipzig 1910, S. 202

 

Das Sonderheft 28/2026 der Schriftenreihe „Mitteilungen der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V.“, herausgegeben von Wladimir Reschetilowski und Lothar Beyer, widmet sich dem Briefwechsel zwischen dem erfolgreichen Dresdner Unternehmer Karl August Lingner (1861-1916), der schon zu Lebzeiten durch die weltweite Vermarktung des antiseptischen Mundwassers „Odol“ als „Odolkönig“ in die Geschichte einging, und dem Leipziger Nobelpreisträger des Jahres 1909 Wilhelm Ostwald (1853-1932), der für die wirtschaftliche Nutzung der neuen Reproduktionsverfahren (Katatypie, Ionographie) einen finanzstarken Partner suchte. Die briefliche Korrespondenz erstreckte sich über einige Monate im Jahre 1903 und später im „Nachklang“ zur Nobelpreisverleihung 1909 noch in den Jahren 1911-1916. Sie dokumentierte gemeinsame lebensorganisatorische Interessen beider Briefpartner, zeigten aber auch wiederholt deren geschäftliche Meinungsverschiedenheiten.  

Das Sonderheft kann zu einem Preis von 8 Euro zzgl. Portokosten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bestellt werden.

Prof. Dr. Wladimir Reschetilowski