
Wilhelm Ostwald
(1853-1932)
„Der Weg nun, auf welchem die größte aller technischen Fragen, die Beschaffung billiger Energie, zu lösen ist, dieser Weg muss von der Elektrochemie gefunden werden. Haben wir ein galvanisches Element, welches aus Kohle und dem Sauerstoff der Luft unmittelbar elektrische Energie liefert, ... dann stehen wir vor einer technischen Umwälzung, gegen welche die bei der Erfindung der Dampfmaschine verschwinden muss.“
Ostwald, W.: Die wissenschaftliche Elektrochemie der Gegenwart und die technische der Zukunft. Z. physik. Chem. 15 (1894), S. 409
Das Universitätsarchiv Leipzig lädt zur Eröffnung der Ausstellung "Naturwissenschaftler als bildende Künstler" am 28. Januar 2026, 17:00 Uhr, in seine Räume in der Prager Straße 6 in Leipzig ein.
Wilhelm Ostwald, der Leipziger Nobelpreisträger für Chemie, nutzte seinen Rückzugsort in Großbothen als Familienwohnsitz und als Labor - aber auch als Atelier. Der herausragende Naturwissenschaftler malte mit erstaunlichem künstlerischem Talent und nutzte dabei auch die von ihm entwickelte Farbentheorie. Eine facettenreiche Schaffenskraft findet sich ebenfalls in den naturwissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten des Zoologen Ernst Haeckel und der Chemiker Hans Kautsky, Julius Tröger und Arndt Simon.
Die Ausstellung im Universitätsarchiv Leipzig zeigt die Arbeiten dieser künstlerisch begabten Naturwissenschaftler. Sie wird kuratiert von Prof. Dr. Lothar Beyer und Dr. Wolfgang Hönle in Kooperation mit der Wolfgang Johannes Hönle - Stiftung Kunst und Chemie bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (Frankfurt am Main).
Interessenten sind herzlich eingeladen.
Rückmeldung zur Teilnahme bitte telefonisch über das Sekretariat des Universitätsarchivs: 0341- 9730200
oder online: https://terminplaner6.dfn.de/b/ab3f5448ec5c9fba1bc0c3b2e9c43d62-1542200