
Wilhelm Ostwald
(1853-1932)
Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl,
so muß es nicht immer der Kopf gewesen sein.
Freilich auch nicht immer das Buch.
(W. Ostwald, Das große Elixier, 1920)
Das Universitätsarchiv Leipzig lädt zur Eröffnung der Ausstellung "Naturwissenschaftler als bildende Künstler" am 28. Januar 2026, 17:00 Uhr, in seine Räume in der Prager Straße 6 in Leipzig ein.
Wilhelm Ostwald, der Leipziger Nobelpreisträger für Chemie, nutzte seinen Rückzugsort in Großbothen als Familienwohnsitz und als Labor - aber auch als Atelier. Der herausragende Naturwissenschaftler malte mit erstaunlichem künstlerischem Talent und nutzte dabei auch die von ihm entwickelte Farbentheorie. Eine facettenreiche Schaffenskraft findet sich ebenfalls in den naturwissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten des Zoologen Ernst Haeckel und der Chemiker Hans Kautsky, Julius Tröger und Arndt Simon.
Die Ausstellung im Universitätsarchiv Leipzig zeigt die Arbeiten dieser künstlerisch begabten Naturwissenschaftler. Sie wird kuratiert von Prof. Dr. Lothar Beyer und Dr. Wolfgang Hönle in Kooperation mit der Wolfgang Johannes Hönle - Stiftung Kunst und Chemie bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (Frankfurt am Main).
Interessenten sind herzlich eingeladen.
Rückmeldung zur Teilnahme bitte telefonisch über das Sekretariat des Universitätsarchivs: 0341- 9730200
oder online: https://terminplaner6.dfn.de/b/ab3f5448ec5c9fba1bc0c3b2e9c43d62-1542200